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Traumatherapie

Schwerpunkt der Praxis ist die Beratung und Therapie von erwachsenen Menschen, Paaren und Familien, die in ihrem Leben akut eine traumatische Erfahrung erlitten haben: 

Unfälle (Verkehrs- und Arbeitsunfälle), Tod von Angehörigen (Partner oder Kinder) , schwere Trennungen, körperliche Erkrankungen (Krebs, Herzinfakt), schwere Geburtserfahrungen (Fehl- und Todgeburten), schwere medizinische Eingriffe (Invasivmedizin), tätliche Angriffe, sexuelle Übergriffe, mobbing-Erfahrungen etc.,

und von Menschen, die in ihrem Leben bereits in ihrer Kindheit und Jugend oder späteren Erwachsenenleben schwere traumatische Erfahrungen: psychische, körperliche und sexuelle Gewalt, schwere Verluste und Trennungen, chronische körperliche Erkrankungen etc.erlebt haben und an den Folgen dieser Erfahrungen in Form von posttraumatischen Störungsbildern leiden.

 

Die Therapie

Die Therapie von posttraumatischen Belastungsstörungen benötigt auf Grund der neurobiologisch veränderten Speicherung von traumatischen Erfahrungen traumaspezifische Methoden. Die Behandlung der traumatischen Symptome erfolgt nach dem 4-Phasen-Modell der Traumatherapie.

 

1. Phase: Traumaspezifische Anamnese, Diagnostik und Beziehungsaufbau

2. Phase: Stabilisierung und Ressourcenaktivierung

3. Phase: Traumabearbeitung mit traumaspezifischen Methoden: 

EMDR, Screen-Technik und Ego-State-Therapie.

4. Phase: Integration und Neuorientierung 

Info über EMDR: www.emdria.de

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Was sind traumatische Erfahrungen?

Traumatische Erfahrungen sind plötzliche oder lang anhaltende bedrohliche Ereignisse, die durch ihre Intensität so stressbeladen sind, dass sie die bisherigen Bewältigungsstrategien überfordern und mit Gefühlen von Hilflosigkeit, intensiver Angst und Kontrollverlust einhergehen. Traumatische Erfahrungen können jeden Menschen treffen. Zu den traumatischen Erfahrungen zählen schwere Unfälle, schwere lebensbedrohliche körperliche Erkrankungen, plötzliche Verluste oder Tod von wichtigen Beziehungspersonen oder sozialer Sicherheit, Überfälle und Naturkatastrophen und sexuelle, körperliche und emotionale Gewalt in der Kindheit und im Erwachsenenalter.Die neuen neurologischen Forschungsergebnisse machen deutlich, dass traumatische Erfahrungen anders vom Gehirn verarbeitet werden als normale Alltagserlebnisse. Diese Erfahrungen werden bruchstückhaft, fragmentiert und oft als Körper-, Bilder- und Geruchserinnerungen gespeichert. Sie hinterlassen Spuren in Form von zahlreichen körperlichen und psychischen Symptomen.

 

Traumafolgesymptome
Zu den psychischen Symptomen nach traumatischen Erfahrungen gehören:


Intrusionen: sich aufdrängende Bilder oder Gedanken an das traumatische Ereignis, unangenehme Gefühle oder quälende Alpträume

Hyperarousal: Unruhe, Schlaflosigkeit, Ängste, körperliche Angespanntheit, Reizbarkeit


Vermeidung: emotionales Betäubtsein, Teilnahmslosigkeit, Rückzug, Dicht-machen, Fremdheitsgefühle, Schuldgefühle und Selbstvorwürfe, geringe Selbstachtung.


und als Langzeitfolgen komorbide Störungen: Depressionen, Essstörungen, Drogen- und Alkoholprobleme, somatoforme Störungen, Ängste und dissoziative Symptome auftreten

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